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  • Lausanne

Reisen zu den 5 schönsten Kirchen in Europa

Mächtige Türme, filigrane Rosetten, imposante Portale und schöne Malereien – die eindrucksvollsten Sakralbauten warten auf dich! Erfahre mehr über die Architektur, die Künstler und ihre Auftraggeber. Erzherzöge, Könige und Päpste werden dabei deine Wege kreuzen. Sagen und Legenden ranken sich um manche Bauten. Formen und Figuren sind über die Jahrhunderte hinweg entstanden und erzählen ihre Geschichte. Unternimm eine Reise in die Vergangenheit und tauche ein in die Welt von damals. Die Bauwerke liegen in herrlicher Landschaft oder thronen imposant über der Stadt. Viele von ihnen bieten grossartige Ausblicke und lassen kilometerweit blicken. Es gibt unzählige tolle Kirchen, die du unbedingt sehen solltest! Um dir bei der Suche nach den schönsten Bauten behilflich zu sein, hat ALDI SUISSE TOURS eine Auswahl zusammengestellt. Lass dich inspirieren!

Entdecke jetzt mit ALDI SUISSE TOURS die fünf schönsten Kirchen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz!

Karte
Majestätisch thront die Kathedrale im hübschen Viertel Cité über der Stadt Lausanne. Sie zählt zu den schönsten gotischen Kulturdenkmälern Europas. Bereits 1170 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. 1275 wurde sie im Beisein von König Rudolf von Habsburg und Papst Gregor X. geweiht. Bemerkenswert ist das reich verzierte «portail peint» vom Anfang des 13. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um eines der wenigen Portale aus dem Mittelalter, das sich bis heute in seiner originalen Farbigkeit erhalten hat. Imposant empfängt dich der Portalvorbau mit den zwei Türmen, von denen einer die Glocken trägt. Betrittst du das Innere, stehst du in einem grossartigen, mittelalterlichen Raum. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Teile der ursprünglichen Malerei wiederentdeckt und freigelegt. Vergiss nicht, auch der eindrucksvollen Fenster-Rosette im Querhaus einen Besuch abzustatten. Unser Tipp: Von der Kathedrale aus hast du einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den See. Ein idealer Ort, um herrliche Sonnenuntergänge zu erleben. Wer möchte, kann den Bau sogar bis zur Turmspitze erklimmen. Nachts ruft von dort übrigens Renato Häusler, der Wächter der Kathedrale, den Bewohnern die Stunden zu. Eine Tradition, die schon seit über 600 Jahren besteht!
Strahlend schön und von weitem erkennbar ist die Jesuitenkirche St. Franz Xaver in Luzern. Sie liegt besonders malerisch am linken Ufer der Reuss, mitten im Zentrum der Stadt. 1666 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Sie gilt als der erste grosse Sakralbau der gesamten Schweiz. Im 18. Jahrhundert wurde der Bau im Rokoko-Stil umgestaltet. Die Türme blieben – wie so oft bei der Errichtung einer Kirche – lange Zeit unvollendet. Erst im 19. Jahrhunderts erhielten sie ihren Abschluss. Atemberaubend schön ist der Innenraum. Die Gewölbe und die Wände sind mit wunderbaren Malereien von den Brüdern Guiseppe und Giovanni Torricelli verziert. Bemerkenswert ist auch der reich verzierte Hauptaltar mit dem Gemälde von Domenico Torriani. St. Franz Xaver war einst Schulkirche des Jesuitengymnasiums, das sich direkt neben dem Bauwerk befindet. Eindrucksvoll ist auch die Akustik des Kirchenraums. So finden hier regelmässig Konzerte statt und Organisten und Organistinnen der Hochschule Luzern nutzen den Raum gerne zur Ausbildung.
Unser Tipp: Lade dir ganz einfach die App der Kirche herunter. So erfährst du viel Interessantes über die Geschichte und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Nebenbei hörst du vier kurze Orgelstücke und erhältst einen Überblick über die aktuellen Veranstaltungen.
Eingebettet in die wunderschöne Landschaft des Karawendel-Gebirges steht die Seekirche in Seefeld. Der Bau, der heute direkt an einem kleinen Bächlein steht, befand sich ursprünglich auf einer kleinen Insel in einem künstlichen See – daher der Name. Besonders bemerkenswert ist die achteckige Grundrissform, die in Tirol nur selten vorkommt. Die schöne Kuppel kommt dabei ohne Stützen aus. Der hübsche Glockenturm wurde der Kirche vorangestellt. Der Bau wird dem Innsbrucker Baumeister Christoph Gumpp dem Jüngeren zugeschrieben und geht auf das Jahr 1628 zurück. Das Seekirchl – auch Heiligkreuzkirche genannt – birgt ein altes Wegkreuz, dessen Geschichte bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht. Damals soll eine reuige Pilgerin durch deutliche Worte vom Kreuz Vergebung ihrer Sünden erhalten haben. Als Erzherzog Leopold V. zwei Jahre später am wundertätigen Kreuz vorbeikam, war auch er vom Anblick sehr ergriffen. Sofort verlangte er die Beichte und gelobte, an dieser Stelle eine Kapelle zu errichten. Diese beiden Ereignisse sind auf den Wandfresken im Innenraum dargestellt. Die malerische Kirche ist bis heute ein historischer Wallfahrtsort und das wohl beliebteste Postkarten- und Fotomotiv der Region. Gut zu wissen: Die Seekirche selbst ist nur von Mai bis Oktober geöffnet. Im Winter kann man aber mit Blick auf das Kirchlein wunderbar eislaufen. Eine künstliche Eislaufbahn befindet direkt sich beim Olympiabad Seefeld.
In St. Johann gab es bereits im Mittelalter ein Gotteshaus, das jedoch durch Hochwasser baufällig geworden war. 1723 wurde deshalb mit dem barocken Neubau begonnen. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein Werk des bayrischen Baumeisters Abraham Millauer. Sie war einst Zweitkathedrale der Bischöfe von Chiemsee und wird deshalb auch als «Leukentaler Dom» bezeichnet. Durch das hübsche Marmorportal betritt man das Innere und steht in einem überaus festlichen Raum. Die grossartigen Fresken am Gewölbe sind ein Werk des Kitzbüheler Malers Simon Faistenberger. Wunderschönen Stuckaturen umrahmen die Malereien. Der imposante Hochaltar und die Kanzel bestehen aus künstlichem Marmor und wurden von Anton Gigl geschaffen. Das Altarbild zeigt Mariä Himmelfahrt mit den beiden Patronen des Ortes, Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten. Es stammt von Jacob Zanussi, der Hofmaler der Salzburger Erzbischöfe war. Eindrucksvoll ist auch eine Madonna aus der Zeit um 1450, die noch aus der ersten gotischen Kirche stammt. Weiters sind im Inneren auch die beiden Bergwerkspatrone Barbara und Daniel dargestellt. St. Johann war stets ein lebendiger, wohlhabender Ort, der lange vom Bergbau profitierte. Die Marktgemeinde liegt im schönen Leukental, eingebettet zwischen Kaisergebirge und Kitzbüheler Horn. Zahlreiche Sport- und Wandermöglichkeiten bieten sich hier an. Übrigens: Wenn du nicht sofort als Feriengast entpuppt werden willst, sag bitte nicht St. Jóhann. Die Einheimischen betonen den Ort auf der zweiten Silbe und sagen: St. Johánn!
Umgeben von der herrlichen Naturlandschaft des Schwarzwaldes liegt das Kloster St. Märgen. Es ist schon von weitem sichtbar und liegt wie ein Juwel zwischen saftigen Hügeln und dichtem Wald. Gegründet wurde das Kloster bereits im 12. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die beiden neungeschossigen Kirchtürme mit ihrem gelben Anstrich und der rotfarbigen Gliederung. Das Kloster St. Märgen war einst ein Stift der Augustiner Chorherren und wurde im 18. Jahrhundert im barocken Stil erneuert. Insgesamt fünf Mal wurde das Kloster durch Feuer zerstört – zuletzt 1907. Jedes Mal wurde es danach wiederaufgebaut oder umgestaltet. Im Inneren befindet sich noch heute ein bedeutendes Wallfahrtsbild, eine romanische Sitzmadonna. Sie bildet den Mittelpunkt des Kirchenraumes. Bestaune auch die eindrucksvollen Skulpturen, die von Matthias Faller geschaffen wurden. Bei St. Märgen handelt es sich um eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen des Erzbistums Freiburg.
Unser Tipp: Besuche im Anschluss doch das Klostermuseum. Hier kannst du mehr über die Schwarzwälder Kultur erfahren. Neben Interessantem über das Kloster erfährst du viel über Schwarzwälder Uhren und Hinterglasmalerei.

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